29. Mai 2018

Verehrte Muslime!

Unser Schöpfer hat bestimmte Ibâdas für uns vorgesehen, über die uns der Koran und die Sunna informieren. Zu den verbindlichen Ibâdas, die im Koran genannt werden, gehört auch die Zakat. Doch wie soll die Zakat erhoben werden? Wer bekommt sie? Wie und für welche Zwecke soll sie eingesetzt werden? Auf diese Fragen antwortet der folgende Koranvers: „Nimm von ihrem Vermögen eine Spende, um sie dadurch zu reinigen und zu läutern, und bete für sie. Siehe, deine Gebete bringen ihnen Beruhigung. Und Allah ist hörend und wissend.”[1] In einem weiteren Vers heißt es: „Die Zakat ist nur für die Armen und Bedürftigen und die, welche sich um die Verwaltung (der Zakat) bemühen, und die, deren Herzen gewonnen werden sollen, und für die Gefangenen und die Schuldner und die Sache Allahs und den Reisenden. (Das ist) eine Vorschrift von Allah. Siehe, Allah ist wissend und weise.“[2]

25. Mai 2018

Verehrte Muslime!

Die Zakat ist eine der Grundlagen des Islams. Im Koran wird sie oft zusammen mit dem Gebet genannt. Sie kann zu jeder Zeit entrichtet werden; üblich ist aber, sie im Ramadan zu zahlen. Die Zakat, das Fasten und das Gebet sind wie Geschwister, die somit im Ramadan vereint werden. Das macht diesen Monat, der ohnehin schon segensreich ist, zu einer wertvollen und besonderen Zeit. Wer von dem Segen des Ramadans profitieren möchte, der zahlt darin die Zakat.

18. Mai 2018

Verehrte Muslime!

Wer dem Propheten folgt, der wird das Wohlwollen Allahs gewinnen. Unserem Propheten wurde mit dem Koran ein göttlicher Ratgeber gesandt, der uns den rechten Weg zeigt. Unser Prophet bemühte sich darum, dass wir die Worte des Korans richtig lesen und seine Bedeutung verstehen. In jedem Ramadan trugen sich Dschibrîl (a) und unser Prophet den Koran gegenseitig vor. Diese Tradition nennt man Mukâbala.

11. Mai 2018

Verehrte Muslime!

Der Ramadan steht kurz bevor. In wenigen Tagen beginnt diese schöne, segensreiche Zeit der Gnade und Barmherzigkeit für die gesamte Umma.

04. Mai 2018

Verehrte Muslime!

Wir alle sind Reisende auf dem Weg ins Jenseits. Unser Leben besteht eigentlich aus zwei Teilen: dem endlichen Leben im Diesseits und dem ewigen Leben im Jenseits. Deshalb sagte unser Prophet: „Die Erde ist das Ackerfeld des Jenseits.“[1] Damit meint er: Wer sein Feld im Diesseits nicht bestellt, wird im Jenseits nichts ernten können. Ob wir im Jenseits Allahs Barmherzigkeit oder Strafe erfahren, hängt davon ab, was wir hier tun.

11. April 2018

Verehrte Muslime!

Heute findet die Nacht der Nachtreise (Isrāʾ) und der Himmelreise (Miʿrādsch) statt, welche zwei der größten Wunder unseres Propheten (saw) sind. Seine nächtliche Reise vom Masdschid al-Harâm in Mekka zur Aksâ-Moschee in Jerusalem in einer einzigen Nacht wird „Isrâ“ genannt. Den Aufstieg in den Himmel nennt man „Mirâdsch“. Im ersten Vers der Sure Isrâ wird die Nachtreise wie folgt beschrieben: „Gepriesen sei der, der seinen Diener des Nachts von der unverletzlichen Moschee zur fernsten Moschee führte, deren Umgebung wir gesegnet haben, um ihm einige von unseren Zeichen zu zeigen. Wahrlich, er ist der Hörende, der Schauende.[1] Über die Himmelfahrt unseres Propheten steht im Koran: „Der überaus Weise, aufrecht stand er da am höchsten Horizont. Dann näherte er sich und kam nahe. Bis auf zwei Bogen(schüsse) entfernt oder noch näher. Und offenbarte seinem Diener, was er zu offenbaren hatte.“[2]