Hutba: Kurban: Allah nahe sein

17. August 2018

Verehrte Muslime!

Das Wort „Kurban“ und das türkische Wort für Verwandtschaft, „akraba“, gehen auf dieselbe Wurzel zurück. Sie bedeuten beide „Nähe“. Mit unserem Opfer zeigen wir nämlich unsere Hingabe und damit auch unsere Nähe zu Allah. Kurban bedeutet aber auch, dass Allah unsere Hingabe annimmt und zeigt, dass auch er uns nahe ist. Kurban meint also die Nähe des Geschöpfes zu seinem Schöpfer.

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Hutba: Die Verwandtschaft – Segen und Prüfung

29. Juni 2018

Verehrte Muslime!

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Ein Leben ohne Familie, Kinder, Verwandte und Freunde ist für ihn unvorstellbar. Allah hat in seiner Barmherzigkeit Liebe und Zuneigung zwischen den Menschen erschaffen. Über die Beziehung zwischen Ehemann und Ehefrau heißt es im Koran: „Zu Seinen Zeichen gehört auch, dass er euch Gattinnen aus euch selbst schuf, damit ihr bei ihnen ruht. Und er hat zwischen euch Liebe und Barmherzigkeit gesetzt. Darin sind fürwahr Zeichen für nachdenkliche Leute.“[1] Die Verbundenheit zwischen den Menschen, besonders zwischen Eheleuten, entspringt der menschlichen Natur. Auch die Beziehung zu unseren Verwandten ist ein großer Segen. Sie ist wie die liebevolle und barmherzige Bindung zwischen Mann und Frau. Denn im Koran heißt es: „Ich bin Rahmân (der Barmherzige), und habe die Verwandtschaftsbeziehung (Rahîm) geschaffen und sie nach mir benannt. Wer ein gutes Verhältnis zu seinen Verwandten hat, den werde ich segnen, und wer mit seinen Verwandten bricht, mit dem werde ich brechen.“[2]

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Hutba: Der Glaube an die Engel

22. Juni 2018

Verehrte Muslime!

Der Glaube an die Engel gehört zu den Grundlagen unseres Îmâns. Wir Menschen können sie mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen, aber aus dem Koran erfahren wir einiges über sie. In dem Koranvers zu Beginn der Hutba heißt es: „Der Gesandte glaubt an das, was ihm von seinem Herrn herabgesandt wurde, und ebenso die Gläubigen. Alle glauben an Allah und seine Engel und seine Schriften und seine Gesandten und machen keinen Unterschied zwischen seinen Gesandten. Und sie sprechen: ‚Wir hören und gehorchen. Schenke uns deine Vergebung, unser Herr! Und zu dir ist die Heimkehr!’“[1]

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Hutba: Nach dem Ramadan

15. Juni 2018

Verehrte Muslime!

Auf die Monate Radschab und Schabân folgte der gesegnete Ramadan, der nun leider wieder vorbei ist. Diese besondere Zeit hat einen unvergleichbaren Wert für unser religiöses Leben. Denn das Fasten im Ramadan steckt voller Hikma. Sie sind ein Mittel der inneren Reinigung, eine willkommene Möglichkeit, schlechte Gewohnheiten abzustreifen und sich gute Eigenschaften anzueignen. Durch das Fasten werden unser Körper und unser Geist gereinigt. Der Ramadan ist ein guter Erzieher und Ratgeber. Einmal mehr wurden wir von ihm daran erinnert, geduldig und hilfsbereit zu sein. Unser wurde nochmal deutlich gemacht, dass weltlicher Besitz nur eine Prüfung für uns ist. Nicht das Vergängliche erhöht den Wert des Menschen, sondern das Ewige.

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Hutba: Das Buch des Lebens

08. Juni 2018

Verehrte Muslime!

Manche Orte und Zeiten gewinnen durch bestimmte Ereignisse einen besonderen Wert. So ist es auch mit der Kadr-Nacht, in der die Herabsendung des Korans begann.

Mit dem Koran wendet sich Allah ein letztes Mal an die Menschheit. Deshalb hat die Kadr-Nacht eine besondere Bedeutung. In einer Überlieferung erfahren wir jedoch einen weiteren Grund für ihre Besonderheit. Die Menschen lebten früher sehr lange und konnten deshalb mehr Ibâdas verrichten. Dafür wurde den Muslimen die Kadr-Nacht geschenkt, in der alle Ibâdas um ein Vielfaches verdienstvoller sind als sonst.[1] Laut dem Koran steigen in dieser Nacht die Engel und Dschibrîl (a) mit Allahs Erlaubnis herab, und es herrscht Ruhe und Frieden.

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Hutba: Die Einsammlung und Verteilung der Zakat

29. Mai 2018

Verehrte Muslime!

Unser Schöpfer hat bestimmte Ibâdas für uns vorgesehen, über die uns der Koran und die Sunna informieren. Zu den verbindlichen Ibâdas, die im Koran genannt werden, gehört auch die Zakat. Doch wie soll die Zakat erhoben werden? Wer bekommt sie? Wie und für welche Zwecke soll sie eingesetzt werden? Auf diese Fragen antwortet der folgende Koranvers: „Nimm von ihrem Vermögen eine Spende, um sie dadurch zu reinigen und zu läutern, und bete für sie. Siehe, deine Gebete bringen ihnen Beruhigung. Und Allah ist hörend und wissend.”[1] In einem weiteren Vers heißt es: „Die Zakat ist nur für die Armen und Bedürftigen und die, welche sich um die Verwaltung (der Zakat) bemühen, und die, deren Herzen gewonnen werden sollen, und für die Gefangenen und die Schuldner und die Sache Allahs und den Reisenden. (Das ist) eine Vorschrift von Allah. Siehe, Allah ist wissend und weise.“[2]

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Ayat der Woche

Im Namen Allahs,
des Allerbarmers,
des Barmherzigen.

Und aus euch soll eine Gemeinde werden, die zum Guten einlädt und das gebietet, was Rechtens ist, und das Unrecht verbietet; und diese sind die Erfolgreichen.

(Quran, Sura Al- Imran 3:104)

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Freitagspredigt

Jeden letzten Freitag im Monat wird die Freitagspredigt in der Fatih-Moschee in deutscher Sprache abgehalten.

Eine Freitagspredigt auf Deutsch öffnet nicht nur die Moschee für alle Muslime unabhängig von ihrer Herkunft, sondern ermöglicht unseren Kindern und Jugendlichen die Probleme mit der Muttersprache haben, dieses besser zu verstehen und weiter zu vermitteln.