Hutba: Spenden als Gottesdienst und die Infak-Kampagne

12. Januar 2018

Verehrte Muslime!

In dem vorhin rezitierten Koranvers heißt es: „Die ihr Vermögen auf Allahs Weg ausgeben, gleichen einem Korn, das in sieben Ähren schießt, in jeder Ähre hundert Körner. Und Allah gibt doppelt, wem er will, und Allah ist umfassend und wissend. “[1] Der Infâk, also die Spende, ist eine wichtige und segensreiche Ibâda. Unser Prophet sagte: „Wer auf dem Wege Allahs spendet, wird siebenhundertfach belohnt.“[2] Der Infâk schmälert den Besitz also nicht, sondert vermehrt ihn.

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Hutba: Unser Glaube an Allah

05. Januar 2018

Verehrte Muslime!

Îmân bedeutet, mit Überzeugung an Allah zu glauben und ihm vollkommen zu vertrauen. Wie stark unser Îmân, also unser Glaube, ist, sehen wir an unseren Taten: Ist unser Glaube fest, dann sind unsere Taten aufrichtig. Der Glaube ist wie ein Stück Teig, das in eine Backform gesetzt wird. Ist die Form, d. h. unser Glaube, beschädigt, dann wird das Gebäck, also unsere Taten, unansehnlich werden. Die Kraft des Glaubens ist an den Taten erkennbar. In diesem Sinne heißt es im Koran: „Jeder handelt auf seine Weise. Und euer Herr weiß sehr wohl, wer auf dem rechten Weg ist.“[1]

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Hutba: Eine gute Nachbarschaft

29. Dezember 2017

Verehrte Muslime!

Ein harmonisches Zuhause ist eine Quelle für Glück und Segen. Genauso wichtig ist auch die gute Nachbarschaft. Vor allem in der Stadt ist das besonders wichtig, weil hier oft viele Menschen auf engem Raum zusammenleben.

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Hutba: Unser Verhalten gegenüber Kindern

22. Dezember 2017

Verehrte Muslime!

Was kommt uns in den Sinn, wenn wir an unsere Kinder denken? Laute, unverschämte junge Menschen? Sicher nicht. Wir denken an Offenherzigkeit, Zuneigung und Lebendigkeit, an ein Leben voller Energie. Wenn es dort, wo wir leben, keine Kinder gibt, bedeutet das, dass es mit diesem Ort zu Ende geht. Dort sind Mensch und Menschlichkeit am Ende. Denn Kinder sind unsere Hoffnung und Sicherheit für die Zukunft. Kinder sind ein Segen Allahs. Kein Kind kennt von Natur aus Lügen, Falschheit, Betrug, Hass oder Feindschaft. Dies ist allein das Ergebnis unserer falschen Erziehung.

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Hutba: Dem Schlechten mit Gutem begegnen

15. Dezember 2017

Verehrte Muslime!

Beinahe täglich passiert uns, unserer Familie oder unseren Freunden etwas Gutes. Manchmal ist aber auch das Gegenteil der Fall. Das alles ist eine Prüfung, und unsere Reaktion auf diese Prüfung ist maßgeblich. Die zentrale Frage hierbei ist: Wie begegnen wir etwas Schlechtem? Mit etwas genauso Schlechtem oder mit etwas Gutem?

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Hutba: Al-Kuds – unser gemeinsames Erbe

08. Dezember 2017

Verehrte Muslime!

Al-Kuds – die Hauptstadt unserer Herzen. Die gesegnete Stätte des Friedens und der Barmherzigkeit. Al-Kuds – symbolisiert den Mihrâb des Propheten Zakariyyâ (a), die Keuschheit Maryams (a) und den Atem des Gesandten Îsâ (a). Die Stadt, zu der Mûsâ (a) sagte: „O Al-Kuds! Ich habe ein Auge auf dich geworfen.“ Al-Kuds – hier rastete Burâk, hier begann der Mirâdsch, hier lebte Imrân. Die Stadt der Herrlichkeit, die Stadt der Städte – dies ist Al-Kuds.

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Ayat der Woche

Im Namen Allahs,
des Allerbarmers,
des Barmherzigen.

Und aus euch soll eine Gemeinde werden, die zum Guten einlädt und das gebietet, was Rechtens ist, und das Unrecht verbietet; und diese sind die Erfolgreichen.

(Quran, Sura Al- Imran 3:104)

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Freitagspredigt

Jeden letzten Freitag im Monat wird die Freitagspredigt in der Fatih-Moschee in deutscher Sprache abgehalten.

Eine Freitagspredigt auf Deutsch öffnet nicht nur die Moschee für alle Muslime unabhängig von ihrer Herkunft, sondern ermöglicht unseren Kindern und Jugendlichen die Probleme mit der Muttersprache haben, dieses besser zu verstehen und weiter zu vermitteln.