22. Januar 2021

Verehrte Muslime!

Der Freitag ist für uns Muslime ein Tag des Segens, der Barmherzigkeit, Vergebung, Geschwisterlichkeit und der Versammlung. Unser Prophet ﷺ sagte: „Der beste Tag, an dem die Sonne aufgeht, ist der Freitag.“[1]

An diesem Tag versammeln wir uns zum wöchentlichen Freitagsgebet. Während der Corona-Pandemie ist es leider nur möglich, diese Pflicht mit den notwendigen Vorkehrungen wie Maske und Abstand zu erfüllen. In dem Koranvers, den wir zu Beginn der Hutba rezitiert haben, heißt es über das Freitagsgebet: „O ihr, die ihr glaubt! Wenn am Freitag zum Gebet gerufen wird, dann eilt zum (gemeinsamen) Gedenken an Allah und lasst den Handel ruhen. Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüsstet.“[2]

15. Januar 2021

Verehrte Muslime!

Der Mensch besitzt neben guten auch schlechte Charaktereigenschaften. Dazu gehört der Neid. Ein neidischer Mensch möchte nicht nur haben, was ein anderer besitzt oder kann, sondern hofft auch darauf, dass der andere seinen Besitz verliert. Im Islam hat Neid keinen Platz, denn in einem Koranvers heißt es: „Und hefte deine Blicke nicht auf das, was wir einigen von ihnen gewährten – den Glanz des irdischen Lebens —, um sie damit zu prüfen; denn deines Erhalters Versorgung ist besser und bleibender.“[1]

08. Januar 2021

Verehrte Muslime!

Mit unseren Duâs, also unseren Bittgebeten, wenden wir uns mit all unseren Sorgen und Wünschen Allah zu. Dabei beten wir nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Geschwister, die wiederum genauso für uns beten. Unser Duâ ist ein starkes Band zwischen uns und Allah. Ganz egal in welcher Lebenssituation wir uns befinden, ob wir trauern oder glücklich sind, ob wir spirituell stark oder schwach sind, nur das Duâ hält unsere Beziehung zu Allah lebendig.

01. Januar 2021

Verehrte Muslime!

Um sie besser einteilen zu können, haben die Mensch die Zeit in Tage, Wochen, Monate und Jahre unterteilt. Im Laufe der Zeit sind viele Kalender entstanden.

Heute beginnt das Jahr 2021 nach Milâdî-Zeitrechnung, also gemäß dem heutzutage weit verbreiteten gregorianischen Kalender. Im Grunde gibt es keinen Unterschied zwischen dem ersten und dem letzten Tag eines Jahres. Die Sonne geht an der gleichen Stelle auf und unter. Der Tag beginnt und endet wie üblich. Trotzdem können wir solche Tage als Möglichkeit begreifen, uns neue Ziele zu setzen. So kann das neue Jahr ein Neubeginn für uns sein.

25. Dezember 2020

Verehrte Muslime!

Das erste Wort, das unserem Propheten ﷺ offenbart wurde, lautet „Ikra“, also: „Lies!“. Im Koran heißt es: „Lies! Im Namen deines Erhalters, der erschuf – erschuf den Menschen aus einem sich Anklammernden. Lies! Denn dein Erhalter ist gütig, der durch die (Schreib-)Feder gelehrt hat – den Menschen gelehrt hat, was er nicht wusste.“[1] Der Islam legt also großen Wert auf Wissen und den Wissenserwerb, denn dies ist eine Grundvoraussetzung für den Tawhîd. In dem Koranvers „Wisse darum, dass es keinen Gott gibt außer Allah.“[2] wird das Wissen in direktem Zusammenhang mit der der Glaubensformel „Lâ ilâha illallâh“ gesetzt. Das heißt: Erst kommt das Wissen, dann der Imân.

18. Dezember 2020

Allah ist der Barmherzigste aller Barmherzigen. Er hat den Menschen Propheten gesandt, damit sie nicht vom rechten Weg abkommen und das Paradies erlangen. Den Propheten gab er Bücher und Schriften, um ihnen den Weg zu weisen. Den Völkern vor uns schickte Allah Propheten wie Adam (a), Idrîs (a), Ibrâhîm (a) und viele weitere. Mûsâ (a) erhielt die Thora, Dâwûd (a) die Psalmen und Îsâ (a) die Bibel. Der letzte Prophet ist Muhammad (s), dem der Koran herabgesandt wurde. Einige Menschen lehnten die Propheten und Schriften ab. Manche wagten es sogar, Teile der Schriften ihrem Verständnis und ihren Wünschen gemäß zu verändern. Im Koran heißt es dazu: „Wehe jenen, welche die Schrift selbst schreiben, dann aber sagen: ‚Dies ist von Allah!‘“[1]