20. Mai 2022

Verehrte Muslime!

„Halal“ und „haram“ sind wichtige Begriffe im Islam. Was religiös erlaubt ist, nennt man halal, was verboten ist, ist haram. Wer sich die Gebote und Verbote Allahs zu Herzen nimmt, sucht in allen Lebensbereichen das, was halal ist, und hält sich von allem fern, was haram ist. Im Koran heißt es: O ihr Menschen! Esst von dem, was auf Erden erlaubt und gut ist, und folgt nicht den Fußstapfen Satans; siehe, er ist euch ein offenkundiger Feind.“[1]

13. Mai 2022

Verehrte Muslime!

Im Islam sind alle Muslime Geschwister. „Die Gläubigen sind Geschwister”[1], heißt es im Koran. Diese Geschwisterlichkeit hat die Umma in der Vergangenheit zusammengehalten, und so wird es auch bis zum Jüngsten Tag bleiben. Unabhängig von Farbe, Rasse und Sprache. Unser Prophet ﷺ sagte: „Die Gläubigen in ihrer Zuneigung, Barmherzigkeit und ihrem Mitleid zueinander gleichen einem Körper: Wenn ein Teil davon leidet, reagiert der gesamte Körper mit Schlaflosigkeit und Fieber.“[2]

06. Mai 2022

Verehrte Muslime!

Der Ramadan ist vorbei, aber wir spüren immer noch seine positive Aura. Besonders zwei Dinge erfüllen uns in diesen Tagen mit Freude: Erstens, dass wir während des Ramadans unseren Ibâdas nachgekommen sind, und zweitens, dass wir für unsere guten Taten inschallah reichlich belohnt werden. Wir danken Allah dafür, dass wir all das mit seiner Hilfe geschafft haben. Unser Schöpfer hat versprochen, dass jeder Mensch für seine Bemühungen belohnt wird und keine noch so geringe Anstrengung umsonst sein wird – und wir haben uns mit unseren Ibâdas und guten Taten bemüht, sein Wohlwollen zu erlangen.

29. April 2022

Verehrte Muslime!

Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass wir den Ramadan voller Ibâdas erneut erleben durften. Alhamdulillah. Gleichzeitig sind wir traurig, dass er bald endet. Der Ramadan hat uns von Grund auf erneuert. Er hat uns an Werte erinnert, die wir vielleicht vernachlässigt haben. Er hat uns daran erinnert, menschlich zu sein. Er hat uns gezeigt, barmherzig zu sein, zu teilen, zu vergeben und um Vergebung zu bitten. Das Fasten hat die Wüste in unseren Herzen wieder erblühen lassen. Durch die Mukâbala hat er unsere Beziehung zum Koran gestärkt. Wir haben die Nächte des Ramadans mit dem Tarâwîh-Gebet verbracht und so die Nähe zu Allah und das Wissen um den Miradsch neu belebt.

22. April 2022

Verehrte Muslime! 

Wir befinden uns nun in den letzten zehn Tagen des Ramadans. In einer der folgenden Nächte verbirgt sich die „Kadr-Nacht“. In der Sure Kadr heißt es: „Wir haben ihn wahrlich in der Nacht des Schicksals herabgesandt. Und was lässt dich wissen, was die Nacht des Schicksals ist? Die Nacht des Schicksals ist besser als tausend Monate. In ihr kommen die Engel und der Geist mit der Erlaubnis ihres Herrn herab, mit jeglichem Auftrag. Frieden ist sie bis zum Anbruch der Morgenröte.[1]

15. April 2022

Verehrte Muslime!

Der Beginn des Ramadans ist Barmherzigkeit, seine Mitte Vergebung und sein Ende die Erlösung – und diese Mitte, haben wir jetzt erreicht. Wir möchten den Ramadan nutzen, um unsere Seele zu stärken. Möge Allah uns vergeben. Mit unserem Fasten und unseren Ibâdâs suchen wir Zuflucht bei ihm. Wir wissen, dass es keine andere Zuflucht gibt. Im Koran heißt es: „Und vertraue auf Allah; Allah genügt als Beschützer. Allah ist unser Schöpfer und Beschützer. ”[1] Wer sich an ihn wendet und Zuflucht bei ihm sucht, den enttäuscht er nicht.